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Ryanair integriert Google-KI in seine betrieblichen Abläufe

Ryanair integriert Google-KI in seine betrieblichen Abläufe

Die auf fünf Jahre angelegte Vereinbarung mit Google Cloud gilt für 35.000 Mitarbeiter, während Ryanair plant, künstliche Intelligenz für betriebliche Entscheidungen einzusetzen., Logistik Besatzung und eine höhere Ausfallsicherheit der IT-Systeme.

Ryanair hat einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung seiner Geschäftsabläufe unternommen. Fluggesellschaft hat eine fünfjährige Partnerschaft mit Google Cloud geschlossen, um Googles Cloud-, KI- und Kollaborationstools in den Arbeitsalltag von rund 35.000 Mitarbeitern zu integrieren. Die technologische Infrastruktur muss das Ziel des Verkehrsunternehmens unterstützen, bis 2034 jährlich 300 Millionen Fahrgäste zu befördern.

KI für Besatzung, Entscheidungsfindung und Wartung

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht „Gemini Enterprise“, eine Plattform, über die Ryanair eigene KI-Agenten entwickeln und einen Teil seiner Geschäftsprozesse automatisieren will. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Büroaufgaben. Die Technologie soll auch bei operativen Entscheidungen, der Einsatzplanung des Personals und der Bewältigung von Verkehrsstörungen helfen.

Laut Reuters plant Ryanair, die Modelle „AlphaEvolve“ von Google DeepMind und „WeatherNext“ einzusetzen. Zu den Anwendungsbereichen könnten die Optimierung von Algorithmen, die Planung der Flottenwartung und die bessere Nutzung meteorologischer Daten im Betrieb gehören.

Dual-Cloud senkt das technologische Risiko

Besonders interessant ist der breitere technologische Kontext. Ende Juli verlängerte Ryanair seine Zusammenarbeit mit AWS um weitere fünf Jahre, einschließlich der Nutzung der Cloud- und KI-Lösungen von AWS für die Flugplanung, digitale Pilotprozesse und andere betriebliche Funktionen.

Google Cloud ersetzt daher nicht AWS, sondern entwickelt sich zur zweiten wichtigen Säule der Infrastruktur. Ein solcher Dual-Cloud-Ansatz verringert die Abhängigkeit von einem einzigen Dienstleister und kann die Ausfallsicherheit des Systems im Falle technischer Probleme erhöhen. Für ein Unternehmen von der Größe Ryanairs ist dies nicht nur eine IT-Frage. Die Systemverfügbarkeit wirkt sich direkt auf Flüge, Besatzungen, Kommunikation und Passagiere aus.

KI entwickelt sich zu einer operativen Technologie für Fluggesellschaften

Anstatt dass künstliche Intelligenz weiterhin in erster Linie ein Werkzeug für Chatbots, Marketing oder Kundensupport bleibt, hält sie nun Einzug in die operative Planung der Fluggesellschaften. Wenn es solchen Systemen gelingt, Störungen zu reduzieren, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Flotte sowie das Personal besser einzusetzen, werden auch Reisebüros, TMCs und andere Partner, die auf die Zuverlässigkeit des Flugverkehrs angewiesen sind, die Auswirkungen spüren.

Mit diesem Schritt zeigt Ryanair, in welche Richtung sich KI in der Luftfahrt entwickeln könnte: weniger als zusätzliche digitale Funktion, sondern vielmehr als Teil der geschäftlichen Infrastruktur des Unternehmens.

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragent, einem B2B-Portal für Fachleute aus der Tourismusbranche. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Tourismus, mit den Schwerpunkten Luftfahrtbranche, Reisetechnologie und Vertrieb.