
Tourismuszahlen für Kroatien in Budapest vorgestellt
Im Barbereich auf der Dachterrasse des Kimpton BEM Hotels in Budapest Es fand eine Pressekonferenz für die ungarischen Medien statt, auf der die Ergebnisse des bisherigen Jahres vorgestellt wurden, die einen Trend zu steigenden Besucherzahlen und Übernachtungen ungarischer Gäste in Kroatien zeigen. Es geht um 8% mehr Ankünfte und 12% mehr Übernachtungen bislang in diesem Jahr – eine ermutigende Zahl und ein hervorragendes Vorzeichen für die Hauptsaison im Sommer. Die meisten Übernachtungen wurden in Kvarner und Istrien verzeichnet, während Zagreb, Opatija und Rovinj die beliebtesten Reiseziele für ungarische Touristen sind.
Die Anreisemöglichkeiten nach Kroatien werden für ungarische Besucher in dieser Saison besser denn je sein, da Budapest durch zwei Fluggesellschaften direkt mit Zadar und Dubrovnik verbunden sein wird und zudem neue Angebote für kürzere Städtereisen zu Zielen in Südkroatien eingeführt wurden.
Auf der Konferenz wurde auch das Projekt „Local Host“ vorgestellt, ein System zur Kennzeichnung und Zertifizierung der Qualität privater Unterkünfte, das Tradition, Gastfreundschaft und lokale Werte fördert und die Voraussetzungen für den Erlebnistourismus stärkt. Im Rahmen der Installation „Find your Pomalo“ wurden authentische Lebenserfahrungen und die Möglichkeiten des Slow-Tourismus vorgestellt. Dort hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Fotos zu machen und kurz ihren eigenen „Pomalo“-Moment zu erleben.
Nach dem Vortrag der HTZ-Vertretung waren die Konferenzgäste Vertreter der Gespanschaft Međimurje, und so Filip Horvat Das Fremdenverkehrsamt der Stadt Čakovec stellte den Anwesenden das touristische Angebot der Stadt vor und legte dabei den Schwerpunkt auf das Erbe und die reiche Geschichte der Familie Zrinski, die in Ungarn großen Einfluss hatte, sowie auf die zu diesem Thema stattfindenden Veranstaltungen. Tonia Bermanec Der Tourismusverband der Gespanschaft Međimurje stellte die touristische Entwicklung in Međimurje vor, einer Region, die als erstes zertifiziertes „Green Destination“ in Kroatien ein Vorzeigebeispiel für nachhaltigen Tourismus darstellt und kürzlich im Rahmen einer Informationsreise von Vertretern ungarischer Reisebüros besucht wurde.
Das kulturelle Erbe der Region, das traditionelle Goldwaschen, die Tradition des Cimbalom-Baus und -Spiels, die Umwandlung der Burg Feštetić in ein modernes Erlebniszentrum sowie die Restaurierung des Hirschler-Palasts, das zum Besucherzentrum für die „Međimurska Popevka“ werden soll, sowie zahlreiche weitere Elemente des materiellen und immateriellen Kulturerbes wurden Vertretern der ungarischen Medien vorgestellt, die zudem die Gelegenheit hatten, Međimurska-Kürbisolie und Kürbiskerne zu probieren.
Das Treffen mit den Medienvertretern wurde mit einem interessanten Quiz fortgesetzt, bei dem die Teilnehmer ihr außergewöhnliches Wissen über Kroatien und Međimurje unter Beweis stellten. Unter den rund zwanzig anwesenden Journalisten wurde den Gewinnern des diesjährigen „Goldenen Federkiels“ ein besonderer Dank ausgesprochen., Gabor Tenczer i Zsoki Szabo die ebenfalls anwesend waren, und alle Anwesenden wurden vom Botschafter der Republik Kroatien in Ungarn, S.E. Mladen Andrlić, begrüßt.
„Wir sind äußerst zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen dieses Jahres, die unsere Erwartungen übertroffen haben und uns darin bestärken, unsere Aktivitäten fortzusetzen. Besonders freut es uns, dass die Verbindung zwischen Kroatien und Ungarn heute stärker ist als je zuvor, was sicherlich zu den Tourismuszahlen im äußersten Süden Kroatiens beitragen wird. Auf der heutigen Konferenz haben wir eine Reihe von Projekten vorgestellt, bei denen Authentizität und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen, da wir davon überzeugt sind, dass diese Elemente entscheidend für eine langfristige und qualitativ hochwertige Entwicklung des Tourismus sind. Außerdem haben wir Međimurje vorgestellt – eine Region, die ein Vorbild für Nachhaltigkeit ist – sowie die Stadt Čakovec, die als Geburtsort eines der größten ungarischen Nationalhelden, Nikola Zrinski, einen besonderen Platz in der ungarischen Geschichte einnimmt.”, schloss sie Ivana Herceg, Leiter der HTZ-Vertretung in Ungarn.