
Croatia Airlines treibt die Modernisierung ihrer Flotte voran.
Die kroatische Fluggesellschaft tritt in eine entscheidende Phase der vollständigen Erneuerung ihrer Flotte ein. In den Sommermonaten werden die Auslieferungen zunehmen, wodurch sich das Streckennetz voraussichtlich zum Höhepunkt der Saison stabilisieren wird.
Die derzeitige Welle der Flottenerneuerung in Croatia Airlines Es ist nun offiziell in seine dynamischste Phase eingetreten. Nach der kürzlichen Landung am Flughafen Zagreb der neunte Airbus A220 in Folge, hat die Unternehmensleitung bestätigt, dass sie in den Sommermonaten zwei weitere Flugzeuge desselben Typs erwartet. Damit steigt die Zahl der neuen Flugzeuge auf elf. Dies bedeutet eine dringend benötigte Entlastung für das Betriebsteam, das in den letzten Wochen mit technischen Problemen an älteren Flugzeugen zu kämpfen hatte. Zudem bedeutet dies eine Entlastung für den Flugplan. Bis zum Jahresende sollen drei weitere Flugzeuge ausgeliefert werden, sofern die globalen Lieferketten des Herstellers nicht ausfallen.
Weltpremiere unter heimischem Himmel
Die Nachricht über das Erscheinen eines der neuen Flugzeuge hat in der internationalen Luftfahrtgemeinschaft besondere Aufmerksamkeit erregt. So wird Croatia Airlines nämlich den weltweit ersten Airbus A220-300 in Empfang nehmen, der die offizielle Lackierung der Star Alliance trägt. Damit werden die strengen Vorschriften der Allianz erfüllt, wonach jedes Mitglied einen bestimmten Prozentsatz seiner Flotte in der charakteristischen schwarz-weißen Lackierung betreiben muss. Darüber hinaus zeigt die Wahl eines brandneuen Flugzeugtyps für diese Rolle deutlich, in welche Richtung die langfristige Strategie des Unternehmens geht.
Die Logik eines einheitlichen Flottentyps
Der Übergang zum sogenannten einfacher Typ Das Geschäftsmodell, das 2027 auslaufen soll, bedeutet einen vollständigen Bruch mit der bisherigen Praxis einer gemischten Flotte aus Airbus-Flugzeugen und Dash-Turboprop-Maschinen. Aus Sicht des Kostenmanagements vereinfacht der Einsatz einer einzigen Flugzeugfamilie die Ausbildung der Besatzungen erheblich. Zudem verringert sich der Bedarf an der Bevorratung unterschiedlicher Ersatzteile, und die Wartung wird vereinfacht. Das Rückgrat wird das Modell A220-300 mit 149 Sitzplätzen bilden. Die kleinere A220-100 mit 127 Sitzplätzen wird dazu dienen, die Kapazität auf Strecken mit geringerer Nachfrage oder an bestimmten Zielorten zu optimieren.
Aus finanzieller Sicht wird dieser historische Schritt durch langfristige Leasingverträge mit Leasinggesellschaften abgewickelt. Dies sichert die aktuelle Liquidität, auch wenn die Investitionen in die damit verbundene Infrastruktur und die Mitarbeiterschulung in Zagreb weiterhin außerordentlich hoch sind. Die rasche Einführung des neunten Flugzeugs auf der Schlüsselstrecke nach Zürich hat gezeigt, dass das Unternehmen keine Zeit zum Abwarten hat. Wenn es also auf mehr als 50 internationalen Strecken Pünktlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit aufrechterhalten will, muss es schnell handeln.