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Was halten Geschäftsreisende wirklich von Buchungstools für Unternehmen?

Was halten Geschäftsreisende wirklich von Buchungstools für Unternehmen?

Neu Eine Studie von BCD Travel Dies offenbart deutliche Risse in der digitalen Mitarbeiterbindung. Obwohl neun von zehn Geschäftsreisenden offizielle Online-Buchungstools (CBTs) nutzen, weil ihre Unternehmen dies vorschreiben, umgeht ein Drittel von ihnen das System regelmäßig, sobald sie auf die ersten logistischen Hürden stoßen.

Wo weist das digitale Erlebnis noch Mängel auf?

Laut einer weltweiten Umfrage unter mehr als 800 Geschäftsreisenden sinkt das Vertrauen in technische Lösungen in Krisensituationen. Der wichtigste Grund für die Abkehr von offiziellen Apps sind unerwartete Flugänderungen und -ausfälle. In solchen Situationen greifen bis zu 23% der Befragten auf alternative Kanäle zurück. Darauf folgen komplexe Reisen mit mehreren Flugabschnitten (19%) und Last-Minute-Notfallbuchungen (14%). Wenn die Technik versagt, suchen Mitarbeiter am häufigsten direkt bei Fluggesellschaften, Hotels oder Reisebüros Hilfe.

Die Hauptgründe für die Unzufriedenheit liegen in der Qualität der angebotenen Inhalte selbst. Nicht weniger als 34% der Befragten beklagen sich über schlechte Suchergebnisse und unübersichtliche Filter. Darüber hinaus geben 31% an, dass sie innerhalb des Systems im Vergleich zum freien Markt auf schlechtere Preise und eine eingeschränkte Auswahl stoßen.

Was erwarten Reisende eigentlich von der Technik?

Interessanterweise würden sogar 61% Mitarbeiter die Unternehmens-Tools nutzen, auch wenn diese nicht zwingend vorgeschrieben wären. Die Gründe dafür sind einfach: die Einhaltung interner Richtlinien und die Bequemlichkeit, alle Buchungen an einem Ort zu verwalten. Was Verbesserungen angeht, stehen Funktionen wie das einfache Speichern von Lieblingshotels für eine schnelle Neubuchung (53%) im Vordergrund. Darüber hinaus ist auch ein übersichtlicherer und direkterer Vergleich von Flügen (52%) eine Priorität.

Andererseits rufen In-App-Benachrichtigungen gemischte Reaktionen hervor. Informationen zum Flugstatus und Benachrichtigungen über Verspätungen werden als äußerst nützlich angesehen. Pop-up-Benachrichtigungen, die die Passagiere ständig an restriktive Unternehmensrichtlinien erinnern, gelten hingegen als der nervigste Aspekt der digitalen Kommunikation.

Ein vorsichtiger Einstieg in die künstliche Intelligenz

Die allgegenwärtige Darstellung von KI in der Reisebranche stößt in der Praxis auf sehr klare Grenzen. Derzeit nutzt nur jeder fünfte Reisende künstliche Intelligenz für geschäftliche Entscheidungen, und zwar in erster Linie für die erste Reiseplanung und den Vergleich von Optionen. Das Vertrauen in die Automatisierung ist nach wie vor stark eingeschränkt. Die Mehrheit der Befragten (57 %) sieht KI ausschließlich als Assistenten, der Optionen vorschlägt, während sie die Entscheidung selbst treffen möchten. Andererseits sind nur 71 % der Befragten bereit, dem Algorithmus die volle Autonomie zu überlassen und der KI zu gestatten, den Kaufprozess eigenständig abzuschließen.

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragent, einem B2B-Portal für Fachleute aus der Tourismusbranche. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Tourismus, mit den Schwerpunkten Luftfahrtbranche, Reisetechnologie und Vertrieb.

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