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Die hohen Lebenshaltungskosten zwingen britische Familien dazu, zu Hause zu bleiben

Die hohen Lebenshaltungskosten zwingen britische Familien dazu, zu Hause zu bleiben

Die Wirtschaftskrise und der Inflationsdruck haben die Haushalte der Briten stark belastet, was sich unmittelbar in den Tourismusentwicklungen und den Plänen für die Sommersaison widerspiegelt. Nach den neuesten eine von Airbnb und der Organisation „Family Holiday Charity“ durchgeführte Studie, Die hohen Lebenshaltungskosten und die steigenden Reisekosten selbst sind für einen erheblichen Teil des lokalen Marktes zu einer unüberwindbaren Hürde geworden. Infolgedessen sind Familien gezwungen, ihre Gewohnheiten zu ändern oder ganz auf Urlaub zu verzichten.

Rückgang der Kaufkraft und eine Verlagerung hin zum Binnenmarkt

Die Daten zeigen eindeutig, dass britische Touristen, die traditionell zu den wichtigsten Quellmärkten für Europäisch-mediterran, haben zunehmend Schwierigkeiten, ihren Urlaub zu finanzieren. Nicht weniger als 27 %-Familien im Vereinigten Königreich werden in diesem Jahr überhaupt keinen Sommerurlaub machen. Darüber hinaus äußerte fast ein Drittel der Befragten große Unsicherheit darüber, ob sie sich im nächsten Jahr einen Familienurlaub leisten können.

Diese finanzielle Situation hat eine starke Welle der Binnennachfrage (Urlaub im eigenen Land) ausgelöst. Airbnb verzeichnet ein zweistelliges Wachstum bei den Suchanfragen nach Unterkünften innerhalb Großbritanniens. Dies bestätigt, dass sich einige Reisende statt einer Auslandsreise für günstigere Reiseziele in der näheren Umgebung entscheiden. Dass das Budget zu einem entscheidenden Faktor bei der Entscheidungsfindung geworden ist, zeigt sich auch daran, dass bis zu zwei Drittel der Eltern eine geplante Reise stornieren würden, wenn die Gesamtkosten um nur 100 £ steigen würden.

Diese Verhaltensänderung und die hohe Preissensibilität sind ein wichtiges Signal für Reiseveranstalter, Hoteliers und Destination-Management-Unternehmen (DMCs) in Reisezielen, die von britischen Besuchern abhängig sind. Zudem ist ein deutlicher Trend zu beobachten, dass Familien ihre frei verfügbaren Ausgaben einschränken, sich für kürzere Aufenthalte entscheiden oder nach alternativen Unterkunftsmöglichkeiten suchen. Sie tun dies, um die Tradition des Urlaubs zu bewahren. Tatsächlich legen Eltern und Kinder nach wie vor großen Wert auf diese Tradition, da sie gemeinsame Erinnerungen schafft und sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirkt.

Für die Tourismusbranche bedeuten diese Zahlen, dass sie sich in der kommenden Zeit stärker auf flexible Stornierungsbedingungen, preiswerte Pauschalangebote und gezieltes Marketing konzentrieren muss. Der britische Markt wägt mehr denn je jedes Pfund ab, bevor er sich entscheidet, die Grenze zu überqueren.

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragent, einem B2B-Portal für Fachleute aus der Tourismusbranche. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Tourismus, mit den Schwerpunkten Luftfahrtbranche, Reisetechnologie und Vertrieb.

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