
Air Serbia hat die Strecke Belgrad–Teneriffa in Betrieb genommen, ihre längste europäische Strecke.
Der erste Flug nach Teneriffa fand am 15. September mit einem Airbus A320 statt und war ausverkauft. Für den Großteil der Wintersaison ist vorgesehen, dass die Strecke mit einem Airbus A220-300 bedient wird, den Air Serbia im Rahmen eines Wet-Lease-Vertrags von airBaltic nutzt. Teneriffa ist die längste Strecke in Europa Air Serbia und die sechstlängste im gesamten Netz.
Aufgrund der Nachfrage wurde der Plan noch vor Beginn der Wintersaison geändert
Ursprünglich sollten die Flüge am 27. Oktober beginnen, doch Air Serbia hatte den Start des Flugbetriebs bereits im April auf den 15. September vorverlegt. Die Flüge ab Belgrad finden dienstags und samstags statt, die Rückflüge sind für mittwochs und sonntags vorgesehen.
Ein solcher Schritt zeigt, dass die Kanarischen Inseln für den serbischen Markt und die gesamte Region nicht nur ein klassisches Winter-Charter-Produkt sind. Eine direkte Linienverbindung ermöglicht flexiblere Reisedauern, individuelle Verkaufsangebote und die Anbindung von Passagieren aus anderen Städten über Belgrad.
Gerade die regionalen Zubringerflüge sind ein wichtiger Faktor in diesem Zusammenhang. Teneriffa verzeichnet das ganze Jahr über eine starke Nachfrage, während das milde Klima dort insbesondere in den Monaten für ein hohes Passagieraufkommen sorgt, in denen das Angebot an Urlaubsdestinationen im Mittelmeerraum zurückgeht.
Spanien entwickelt sich zu einem der größeren Freizeitmärkte von Air Serbia.
Air Serbia fliegt nun von Belgrad nach Madrid, Barcelona, Málaga, Palma de Mallorca, Valencia, Alicante und Teneriffa. Am 30. September folgt Sevilla als achtes spanisches Ziel im Streckennetz.
Für Reisebüros in der Region eröffnet die neue Strecke zusätzliche Kapazitäten für Herbst- und Winterpauschalreisen, ohne dass man dabei auf Charterflüge angewiesen ist. Für Air Serbia ist Teneriffa unterdessen ein weiteres Beispiel für den Ausbau seines Streckennetzes um Ziele, die auch außerhalb der Sommerhochsaison Passagieraufkommen generieren können.