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Málaga verschärft die Vorschriften für alle neuen Beherbergungsbetriebe weiter

Málaga verschärft die Vorschriften für alle neuen Beherbergungsbetriebe weiter

Málaga Es werden weiterhin strenge Einschränkungen bei der Verwaltung der lokalen Beherbergungskapazitäten vorgenommen. Der Stadtrat hat einen Beschluss gefasst, wonach alle künftigen Projekte – von traditionellen Hotels und Hostels bis hin zu Ferienwohnungen und Kurzzeitvermietungen auf Wohnbaugrundstücken – ein langwieriges Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans durchlaufen müssen. Ziel ist es daher, die unkontrollierte Umwidmung von Wohngebieten für touristische Zwecke zu stoppen.

Schluss mit der automatischen Genehmigung für Investoren

Die Zeiten, in denen Genehmigungen für touristische Einrichtungen in Wohngebieten automatisch erteilt wurden, sind vorbei. Nach den neuen Rahmenbedingungen müssen Investoren und Bauträger nachweisen, dass ihr Projekt einen breiteren gesellschaftlichen Nutzen bringt. Außerdem müssen sie darlegen, dass es den Bedürfnissen und der Lebensweise der lokalen Gemeinschaft entspricht. Besondere Rechtsunsicherheit für neue Projekte bringt die Regelung eines möglichen Moratoriums mit sich. Alle Anträge, die nach Inkrafttreten dieser Maßnahmen eingereicht werden, können für bis zu drei Jahre auf Eis gelegt werden. Gleichzeitig werden bereits laufende Verfahren nach den alten Regeln zu Ende geführt.

Ausweitung der Beschränkungen über den Bereich privater Unterkünfte hinaus

Dieser Schritt stellt eine Weiterentwicklung der vor zwei Jahren eingeleiteten Politik der Stadt dar. Bereits im August 2025 führte Málaga ein dreijähriges Verbot für die Registrierung neuer Kurzzeitvermietungen in 43 Stadtvierteln ein, in denen der Anteil der Touristenunterkünfte acht Prozent des gesamten Wohnungsbestands überschritten hatte. Die neue Regelung geht noch einen Schritt weiter, da sie sich nicht mehr nur auf Plattformen wie Airbnb beschränkt. Sie unterwirft nun auch professionelle Hotelbetreiber und Serviced Apartments denselben restriktiven Bestimmungen.

Das Problem der Überbelegung an der Costa del Sol

Daten der Regionalregierung zeigen, dass es in Málaga derzeit mehr als 12.000 registrierte Kurzzeitmietobjekte gibt, was rund 64.000 Betten entspricht. Der größte Druck herrscht in der Altstadt und in Küstenvierteln wie La Malagueta und El Palo. Während das benachbarte Marbella weiterhin neue Lizenzanträge annimmt, führt Manilva ebenfalls ein dreijähriges Moratorium ein. Dies zeigt, dass die gesamte Region Küste der Sonne Es zielt darauf ab, ein neues Modell für das Zusammenleben zwischen der lokalen Bevölkerung und der Tourismusbranche zu entwickeln.

 

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragent, einem B2B-Portal für Fachleute aus der Tourismusbranche. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Tourismus, mit den Schwerpunkten Luftfahrtbranche, Reisetechnologie und Vertrieb.

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