
Last-Minute-Buchungen dominieren den Mietwagenmarkt zu höheren Preisen.
Fast die Hälfte der Mietwagenbuchungen im Juli erfolgte weniger als 30 Tage vor Reiseantritt. Der Mittelmeerraum bleibt der Hauptmarkt, während die Preise bis 2026 weiter schrittweise steigen werden.
Auch der Trend, Reiseentscheidungen erst später zu treffen, wird immer deutlicher. Autovermietung Segment. Laut Nach Angaben von Sunny Car, Im Juli 2026 wurden 461 TP3T aller Buchungen innerhalb von 30 Tagen vor Mietbeginn getätigt. Im Vormonat wurde derselbe Anteil verzeichnet.
Für die Tourismusbranche Die auffälligste Entwicklung ist die Verschiebung der Buchungsfristen. Weitere 411 TP3T-Kunden buchten ihr Fahrzeug zwischen 30 und 90 Tagen im Voraus, während nur 131 TP3T-Buchungen mehr als drei Monate vor Reiseantritt erfolgten. Sunny Cars gibt an, dass diese drei Gruppen in den Vorjahren wesentlich gleichmäßiger verteilt waren.
Der Mittelmeerraum ist weiterhin der Haupttreiber der Nachfrage
Spanien blieb im Juli das beliebteste Ziel für Mietwagen im Portfolio von Sunny Cars. Es folgen Italien, Griechenland und Portugal, was die große Beliebtheit der Mittelmeerziele während der Hochsaison im Sommer bestätigt. Die USA belegen den fünften Platz und verzeichnen zudem das stärkste Wachstum unter den fünf führenden Märkten.
Einen noch stärkeren Nachfrageanstieg verzeichneten das Vereinigte Königreich und Kanada, die den sechsten bzw. siebten Platz belegten. Auch wenn die Daten von Sunny Car nicht den gesamten weltweiten Mietwagenmarkt abdecken, liefern sie doch einen interessanten Hinweis auf das Zusammenspiel zwischen der starken Sommernachfrage nach Reisezielen im Mittelmeerraum und einem wiederauflebenden Interesse an weiter entfernten Reisezielen.
Eine spätere Buchung bedeutet nun auch einen etwas höheren Preis.
Die durchschnittliche Buchung im Juli belief sich auf 466 € für eine Mietdauer von rund achteinhalb Tagen. Ein Jahr zuvor lag der Durchschnitt bei 461 €. Sunny Cars stellt fest, dass die Preise zu Jahresbeginn niedriger waren als im Jahr 2025, seit Mai jedoch das Vorjahresniveau übertroffen haben. Derzeit liegen sie um etwa 5% höher als zu Beginn des Jahres 2026.
Für Reisebüros und andere Vermittler ist die Botschaft ziemlich eindeutig. Reisende buchen zwar möglicherweise später, doch die Kosten für diese Flexibilität steigen. Dies eröffnet die Möglichkeit, Mietwagenangebote bereits zu einem früheren Zeitpunkt im Buchungsprozess proaktiver zu vermarkten, insbesondere bei beliebten Sommerreisezielen, bei denen sich Verfügbarkeit und Preise rasch ändern können.