
In Italien droht ein 24-stündiger Bahnstreik: mögliche Zugausfälle und Verspätungen
Der landesweite Bahnstreik beginnt am Montag, dem 7. September, um 21:18 Uhr und dauert bis Dienstag, dem 8. September, um 21:00 Uhr. Fahrgäste müssen mit Zugausfällen, Fahrplanänderungen und Verspätungen rechnen, auch in der Zeit vor dem offiziellen Beginn und nach Ende des Streiks.
Der Zugverkehr in ganz Italien könnte am Dienstag fast den ganzen Tag über erheblich beeinträchtigt sein. Trenitalia hat bestätigt, dass der landesweite Streik das Personal der FS-Gruppe, von Trenitalia, Trenitalia Tper und Trenord betreffen wird, während RFI auch Italo zu den betroffenen Betreibern zählt.
Die Beeinträchtigungen beschränken sich daher nicht nur auf den Regionalverkehr. Es kann auch zu Änderungen auf Hochgeschwindigkeits- und Fernverkehrsstrecken kommen, was insbesondere für Fahrgäste von Bedeutung ist, die den Zug als Teil einer weiterführenden Reise zum Flughafen oder zur Fortsetzung einer internationalen Reise nutzen.
Regionalzüge fahren zu garantierten Abfahrtszeiten.
Im Regionalverkehr gelten die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestverkehrsleistungen. Trenitalia gibt an, dass an Werktagen garantierte Züge zwischen 6:00 und 9:00 Uhr sowie zwischen 18:00 und 21:00 Uhr verkehren. Für Mittel- und Fernstrecken wurde eine separate Liste der während des Streiks verkehrenden Züge veröffentlicht.
Der Status der einzelnen Verbindungen sollte jedoch unmittelbar vor Reiseantritt überprüft werden. Die Bahnbetreiber warnen davor, dass die Auswirkungen des Streiks bereits am Montag vor 21:18 Uhr einsetzen und bis nach 21 Uhr am Dienstag andauern könnten.
In der Lombardei hat Trenord beispielsweise angekündigt, dass das Unternehmen im Falle der Ausfall bestimmter Flughafenzüge nach Malpensa auf bestimmten Strecken Ersatzbusse einsetzen wird.