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Die IATA klärt Fluggäste über Verfahren zur schnellen Evakuierung auf.

Die IATA klärt Fluggäste über Verfahren zur schnellen Evakuierung auf.

Die Evakuierung eines Flugzeugs sollte weniger als neunzig Sekunden dauern, doch der immer häufiger anzutreffende Trend, Gepäck zu holen und mit Smartphones zu filmen, gefährdet die Sicherheit auf kommerziellen Flügen erheblich.

Wir erleben eine Zeit, in der Smartphones und soziale Medien das Verhalten bestimmen – selbst in Momenten, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Szenen, in denen Passagiere bei Noträumungen hartnäckig ihr Handgepäck hinter sich herziehen oder die Situation für TikTok filmen, sind für das Kabinenpersonal zum Albtraum und für die Betriebssicherheit im Flugverkehr zu einem ernsthaften Problem geworden. Um dieser gefährlichen Praxis Einhalt zu gebieten, hat die International Air Transport Association (IATA) eine weltweite Initiative namens „Rette ein Leben, nicht eine Tasche. Mit dieser Kampagne möchte die Branche das Bewusstsein der Passagiere direkt beeinflussen und den Besatzungsmitgliedern die Arbeit erleichtern, die in Krisensituationen mit mangelnder Disziplin in der Kabine zu kämpfen haben.

Die Initiative hat umgehend starke Unterstützung von wichtigen Aufsichtsbehörden erhalten, darunter die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) und die US-Luftfahrtbehörde (FAA). Ziel ist es, branchenweit einheitliche Anreize zu schaffen und sicherzustellen, dass die Botschaft jeden Passagier erreicht, noch bevor er das Flugzeug betritt.

Die große Kluft zwischen Theorie und Verhalten unter Druck

Eine von der IATA durchgeführte interne Untersuchung zeigt eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem, was Fluggäste zu wissen glauben, und ihrem tatsächlichen Verhalten in einer Krisensituation. Obwohl bis zu achtzig Prozent der Befragten angeben, mit den Sicherheitsvorschriften vertraut zu sein, zeigen die Zahlen in der Praxis eine ganz andere Realität. Fast vierzig Prozent der Passagiere erkennen nicht, dass das Verstauen ihres persönlichen Gepäcks die oberste Priorität und die einzig richtige Vorgehensweise im Notfall ist.

Diese Tatsache zeigt deutlich, dass herkömmliche Sicherheitsanweisungen vor dem Abflug nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielen. Wenn man bedenkt, dass die meisten Passagiere eher bereit wären, ihr Gepäck abzugeben, wenn sie ihre wichtigsten Dokumente und Medikamente bei sich hätten, wird klar, dass Die Luftfahrtbranche muss die Art und Weise, wie sie mit ihren Kunden kommuniziert, neu definieren.. Experten raten Reisenden daher, wichtige Gegenstände wie Reisepässe, Geld und Medikamente stets in ihren Taschen aufzubewahren und nicht in den Gepäckfächern über den Sitzen, damit sie in einer Paniksituation nicht instinktiv nach ihrem Gepäck greifen.

Neue Strategie über digitale Kanäle und die Rolle der Agenturen

Um die Botschaft so klar und einprägsam wie möglich zu gestalten, hat die IATA ein Paket mit mehrsprachigen digitalen Materialien zusammengestellt – von kurzen Videos bis hin zu anschaulichen Broschüren –, das den Fluggesellschaften zur Verfügung gestellt wurde. Die Idee dahinter ist, diese Materialien in alle Kommunikationskanäle zu integrieren – von mobilen Apps über Check-in-Prozesse bis hin zu Beiträgen in sozialen Medien –, um Sicherheitshinweise zu einem festen Bestandteil der digitalen Inhalte zu machen, mit denen Passagiere täglich in Berührung kommen.

Für Reiseveranstalter, Reisebüros und TMCs bietet diese Kampagne die Gelegenheit, ihre Kunden über ihre eigenen Kanäle aufzuklären und so zur allgemeinen Sicherheit beizutragen. Eine schnelle Evakuierung ist nicht nur eine Frage der technischen Zulassung des Flugzeugs, sondern auch der kollektiven Disziplin. Wenn auch nur eine einzige Person innehält, um ihren Koffer zu holen, gefährdet sie nicht nur sich selbst, sondern verursacht auch einen Engpass am Ausgang und verringert direkt die Überlebenschancen aller hinter ihr. Die Kernbotschaft dieser Kampagne sollte zum neuen Verhaltensstandard im Flugverkehr werden, bei dem die Anweisungen der Besatzung unverzüglich und ohne Zögern befolgt werden müssen.

Sehen Sie sich die Videobotschaft der IATA an:

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragenta, dem größten Tourismusportal der Region. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Tourismusbranche, wobei sein Schwerpunkt auf der Luftfahrtindustrie, Reisetechnologie und dem Vertrieb liegt.