
Die EU will einfacheren Bahnverkehr in Europa: Ein Ticket, schnelleres Reisen und stärkere Rechte für Reisende
Die Europäische Kommission beschleunigt ihre Pläne für eine besser vernetzte Region. Eisenbahnnetz, Mit Schwerpunkt auf Schnellbahnen, einfacherer Kauf grenzüberschreitender Fahrkarten und der Beseitigung nationaler Hindernisse. Besonders wichtig für die Tourismusbranche ist die Ambition, Reisen mit mehreren Transportunternehmen als Einheit zu buchen.
Die Europäische Bahn soll für die Fahrgäste einfacher und für den Verkauf einfacher sein. Dies ist eine der wichtigsten Botschaften des europäischen Kommissars für nachhaltigen Verkehr und Tourismus, Apostolos Tzitzikostas, der auf der InnoTrans 2026 in Berlin die Prioritäten der Kommission für die nächste Phase der Entwicklung des Eisenbahnmarktes vorgestellt hat.
Schnellbahnen übergehen vom Planungsstadium in das Umsetzungstadium
Die Entwicklung des europäischen Schnellfahrbahnnetzes bewegt sich nun zunehmend in Richtung Finanzierung, prioritäre Projekte und die Beseitigung grenzüberschreitender Engpässe. Gleichzeitig führt die Kommission Gespräche mit den Mitgliedstaaten, den Infrastrukturunternehmen und Investoren über Modelle, die die Umsetzung der Projekte beschleunigen sollen.
Das Thema stand Ende September erneut im Mittelpunkt der Connecting Europe Days, wo über die ersten Schritte zur Umsetzung des europäischen Plans für schnelle Züge diskutiert wurde.
Für den Tourismus ist das Ergebnis wichtiger als die maximale Geschwindigkeit des Zuges selbst. Zuverlässigere Verbindungen zwischen den großen Städten können den Kurz- und Mittelstreckenverkehr in Europa konkurrenzfähiger gegenüber Flug und Landverkehr machen.
Eine Reise sollte auch eine Buchung bedeuten
Ein großes Hindernis für grenzüberschreitendes Rail-Travel bleibt die Vertrieb. Ein Reisender, der mehrere Anbieter kombiniert, muss oft mehrere Tickets kaufen. getrennte Karten, Die Rechte im Falle eine verpassten Anschlusses hängen von der Buchungsstruktur ab.
Der Passenger Package der Kommission sieht daher die Möglichkeit vor, Dienstleistungen verschiedener Eisenbahnbetreiber in einer einzigen Transaktion zu kombinieren, wobei der Passagier während des gesamten Fahrplans umfassenderer Schutz erhält. Der Zielvorgang wird durch die Formel „one journey, one ticket, full rights“ zusammengefasst.
Für Reisebüros, TMCs und Buchungsplattformen könnte dies das Reibungsverhalten bei der Vermarktung komplexer Reiseangebote verringern und die Bahn zu einem praktischeren Bestandteil europäischer Reisen machen.
Die Adria-Region tritt in das breitere europäische Verkehrsgeschehen ein
Neu TEN-T-Struktur Dies erhöht zusätzlich die Bedeutung regionaler Verbindungen. Der Westbalkan-Ostmediterrane Korridor verläuft durch Slowenien und Kroatien und verbindet Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Albanien und Nordmazedonien mit dem Rest der europäischen Verkehrsnetze. Ende September veröffentlichte die Kommission neue Arbeitspläne für europäische Verkehrskorridore.
Für den Adria-Markt wird die tatsächliche Wirkung daher nicht nur von neuen Zügen abhängen. Ebenso wichtig werden die Interoperabilität, die kürzere Verweilzeiten an den Grenzen sowie die Möglichkeit sein, dass der Reisende die gesamte internationale Reise ohne Umsteigen durch mehrere unverbundene Verkaufssysteme findet und bucht.