
Streik bei Groundforce in Barcelona beginnt – mögliche Verspätungen und Probleme mit dem Gepäck
Seit dem 4. August befindet sich ein Teil des Bodenpersonals am Flughafen Barcelona-El Prat in einem unbefristeten Streik. Es wurde ein Mindestbetrieb gewährleistet, dennoch müssen Passagiere und Reisebüros mit Beeinträchtigungen rechnen.
Streik mitten in der Hochsaison
Die Beschäftigten von Groundforce sind laut der Gewerkschaft CGT wegen Überlastung, unzureichender Schulung und verschlechterter Arbeitsbedingungen in den Streik getreten.
Groundforce in Barcelona Es umfasst den Check-in der Passagiere, das Boarding, die Gepäckabfertigung sowie einen Teil der Flugkoordination. Infolgedessen kann es zu Verspätungen, einer verlangsamten Flugabfertigung und Problemen bei der Gepäckauslieferung kommen.
Zahlreiche Fluggesellschaften sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt
Das Unternehmen beliefert eine Reihe internationaler Fluggesellschaften, darunter Air Europa, Lufthansa, Air France, KLM, Qatar Airways, Turkish Airlines, ITA Airways, Croatia Airlines, United Airlines und Finnair.
Nach Schätzungen des spanischen Verkehrsministeriums bieten die von Groundforce im August und September betreuten Fluggesellschaften rund 11.600 Linienflüge und 2,4 Millionen Sitzplätze an.
Ein Mindestbetrieb sollte zwar eine höhere Anzahl von Ausfällen verhindern, garantiert jedoch keinen reibungslosen Verkehrsablauf. Das größte Risiko besteht für Fahrgäste mit kurzen Umsteigezeiten und aufgegebenem Gepäck.
Reisebüros und TMCs sollten regelmäßig den Flugstatus überprüfen und die Passagiere darauf hinweisen, Medikamente, Dokumente und wichtige Gegenstände im Handgepäck aufzubewahren.