
Makarska ist die erste Stadt in Kroatien, die ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol in Geschäften eingeführt hat.
Die Regelung gilt für Einzelhandelsgeschäfte, Bäckereien und Tabakläden zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens. Der Betrieb von Gastronomiebetrieben bleibt jedoch unverändert. Makarska Als erste Stadt in Kroatien hat sie ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol in Geschäften eingeführt. Die Stadt hofft, dass diese Maßnahme Massenansammlungen und Vandalismus im öffentlichen Raum ein Ende bereiten wird.
Ab Mitte Juli Makarska Damit werden neue Vorschriften eingeführt, die die bisherige Dynamik der Abendstunden in der Stadt verändern. Der Stadtrat hat einen Beschluss gefasst, der den Verkauf alkoholischer Getränke in Einzelhandelsgeschäften während der Nachtstunden vollständig verbietet. Dies ist ein wegweisender Schritt in Kroatien. Ermöglicht wurde dies durch die jüngsten Änderungen des Handelsgesetzes. Diese Änderungen räumen den lokalen Behörden größere Befugnisse bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ein.
Schwerpunkt auf der Nachhaltigkeit der Reiseziele und der Gestaltung des öffentlichen Raums
Die neue Regelung tritt täglich um 21 Uhr in Kraft und gilt bis 6 Uhr morgens. Sie betrifft alle Formen des Einzelhandels, einschließlich traditioneller Geschäfte, Bäckereien und Kioske. Interessanterweise hat die Maßnahme keinen Einfluss auf die Öffnungszeiten der Geschäfte selbst. Stattdessen beschränkt sie ausschließlich das Angebot an Produkten, die den Kunden zu späten Stunden zur Verfügung stehen. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist das vorrangige Ziel, Massenansammlungen im öffentlichen Raum einzudämmen. Dies gilt insbesondere für die Altstadt und den Stadtstrand. In den vergangenen Saisons haben solche Menschenansammlungen zu erhöhtem Lärm, Problemen bei der öffentlichen Ordnung und Schäden am Kulturerbe geführt. Dies hat die lokale Infrastruktur stark belastet.
Gastgewerbe von den Beschränkungen ausgenommen
Für das Gastgewerbe bringt dieser Beschluss keine Änderungen mit sich. Bars, Restaurants und Clubs arbeiten weiterhin nach den bestehenden Vorschriften. Dies deutet auf die Absicht der lokalen Behörden hin, den abendlichen Konsum in kontrollierte Gastronomiebetriebe umzulenken. Der Bürgermeister von Makarska, Zoran Paunović, bestätigte, dass es der Verwaltung nicht um ein bloßes Verbot gehe, sondern um die aktive Übernahme von Verantwortung für die Qualitätssicherung des öffentlichen Raums und die Steuerung der Touristenströme. Im Mittelpunkt stehe die Schaffung eines angenehmeren Umfelds für die lokale Bevölkerung. Dies sei auch für Gäste wichtig, die ein gepflegtes und sicheres Reiseziel suchten.
Die staatliche Aufsichtsbehörde wird die Umsetzung der neuen Vorschriften vor Ort überwachen. Da bereits ähnliche Initiativen von Split und Zadar angekündigt wurden, könnte das Modell von Makarska als echtes Testfeld für die breitere Anwendung dieser Form des Destinationsmanagements entlang der Küste dienen.