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Europäischer Schienenverkehr am Zusammenbrechen: Streikwelle legt den Verkehr in Frankreich und Italien lahm

Europäischer Schienenverkehr am Zusammenbrechen: Streikwelle legt den Verkehr in Frankreich und Italien lahm

Abgestimmte Gewerkschaftsaktionen an diesem Mittwoch und Donnerstag führen zu massiven Zugausfällen auf wichtigen Strecken.

Die Planung von Geschäfts- und Urlaubsreisen in Westeuropa stößt diese Woche auf erhebliche Hindernisse. Französische und italienische Bahnmitarbeiter Sie haben eine Welle ausgelöst Protest was in den kommenden Tagen zu Chaos führen und zahlreiche Reisende dazu zwingen wird, ihre Pläne zu stornieren oder grundlegend zu ändern.

Französische Gewerkschaften fordern dringende Änderungen: Rückschlag für den TGV und Regionalstrecken

Die französische Staatsbahn SNCF muss mit erheblichen Einschränkungen im Fahrplan rechnen. Die von den vier größten Gewerkschaften (CGT-Cheminots, UNSA-Ferroviaire, SUD-Rail und CFDT-Cheminots) angeführte Aktion beginnt offiziell am Dienstagabend und dauert bis Donnerstagmorgen. Die Gründe sind nicht ausschließlich finanzieller Natur; die Gewerkschaften warnen vor einer alarmierenden Situation am Arbeitsplatz, erhöhtem Stress, beruflichem Burnout und häufigen Arbeitsunfällen.

Schätzungen zufolge werden auf dem Höhepunkt des Streiks nur zwei von drei Hochgeschwindigkeitszügen (TGV INOUI und OUIGO) verkehren, was sich unmittelbar auf den internationalen Verkehr in die Nachbarländer auswirken wird, beispielsweise auf die TGV-Lyria-Strecken. Noch schlimmer ist die Lage auf den Regional- und Intercités-Strecken, wo sich die Zahl der Abfahrten voraussichtlich halbieren wird und der Verkehr in einigen Regionen vollständig zum Erliegen kommen wird.

Italien führt einen gesetzlichen Mindestlohn ein, doch Verzögerungen sind unvermeidlich.

Sobald sich die Lage in Frankreich etwas beruhigt hat, rollt eine Welle der Unzufriedenheit über die Alpen. Das staatliche italienische Eisenbahnnetz, angeführt von Trenitalia, Trenord und Trenitalia Tper, wird am frühen Donnerstagmorgen in einen 23-stündigen Streik treten. Da der Streik erst am späten Freitagabend endet, werden die Auswirkungen der Verspätungen sicherlich auch am kommenden Wochenende zu spüren sein.

Im Gegensatz zu Frankreich gelten in Italien strenge gesetzliche Vorschriften zum Schutz der Fahrgäste während der verkehrsreichsten Tageszeiten. Der Verkehr ist während der morgendlichen (von 06:00 bis 09:00 Uhr) und abendlichen (von 18:00 bis 21:00 Uhr) Stoßzeiten gesetzlich gewährleistet. Dennoch ist außerhalb dieser Zeiten mit massiven Flugausfällen zu rechnen, was den Nahverkehr und die damit verbundenen Transfers zu den Flughäfen enorm unter Druck setzen wird.

Was bedeutet das für Reiseveranstalter und die Rechte der Fahrgäste?

Beide Bahnunternehmen haben Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeleitet. Die SNCF kontaktiert bereits die betroffenen Fahrgäste und bietet ihnen die Möglichkeit einer vollständigen Rückerstattung oder eines kostenlosen Umtauschs der Fahrkarten auf alternative Termine an. Ähnliche Regelungen gelten bei der italienischen Trenitalia, die eine Umbuchung zu denselben Bedingungen oder eine Rückerstattung ermöglicht, falls Fahrgäste sich entscheiden, ihre Reise zu stornieren.

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragent, einem B2B-Portal für Fachleute aus der Tourismusbranche. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Tourismus, mit den Schwerpunkten Luftfahrtbranche, Reisetechnologie und Vertrieb.