
Starker Anstieg bei privaten Unterkünften auf Buchungsplattformen im ersten Quartal
In der gesamten Europäischen Union wurde im ersten Quartal ein starker Anstieg bei privaten Unterkünften auf Buchungsplattformen verzeichnet. Die ersten drei Monate dieses Jahres haben den stetigen Aufwärtstrend bei privaten Unterkünften innerhalb der Europäischen Union bestätigt. Über weltweit führende Vermittlungsplattformen – Airbnb, Booking und Expedia Insgesamt wurden 144,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Dies entspricht einem Anstieg von 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Daten zeigen, dass die Nachfrage weiterhin stark ist. Zudem haben alle einzelnen Wintermonate die Vorjahresergebnisse übertroffen.

Malta führt das Wachstum in Europa an, Kroatien im Oberhaus
Obwohl die gesamte Union ein stetiges Wachstum verzeichnet, unterscheiden sich die Entwicklungen von Markt zu Markt erheblich. Den größten Sprung im ersten Quartal verzeichnete Malta mit einem Wachstum von über 30 Prozent. Es folgen Slowenien, die Slowakei und Zypern.
Kroatien hat sich mit einem Wachstum von 15,6 Prozent an die Spitze der Länder mit zweistelligen Wachstumsraten gesetzt. Es steht damit auf einer Stufe mit Griechenland und Deutschland. Die meistbesuchten Hauptmärkte hingegen, wie Spanien und Frankreich, verzeichnen weiterhin stabile, wenn auch etwas moderatere einstellige Wachstumsraten.

Winterurlaubsorte und Städtetourismus prägten das Jahresende.
Ein genauerer Blick auf die regionale Aufschlüsselung vom Ende des letzten Jahres zeigt eine deutliche Konzentration des Reiseverkehrs auf drei spezifische Segmente: alpine Winterferienorte, Regionen mit mildem Klima und wichtige Metropolen. Europäische Reisende wählten am häufigsten Reiseziele wie die Kanarischen Inseln und Andalusien in Spanien. Sie entschieden sich zudem für die französische Region Île-de-France und das österreichische Tirol, das traditionell die Wintersaison dominiert.
Der Bericht, den Eurostat in direkter Zusammenarbeit mit den Plattformen erstellt Dies zeigt deutlich, dass informelle Beherbergungskapazitäten, die oft nicht in den traditionellen Hotelverzeichnissen erfasst sind, zu einem wichtigen Indikator für die tatsächliche Dynamik des Reiseverkehrs in Europa werden.