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Kubanischer Tourismus im freien Fall: Zahl der internationalen Besucher sinkt um fast 63%

Kubanischer Tourismus im freien Fall: Zahl der internationalen Besucher sinkt um fast 63%

Kuba Von Januar bis Juli 2026 verzeichnete die Region lediglich 419.863 internationale Besucher. Das sind fast 63% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und Probleme in den Bereichen Energieversorgung, Flugverbindungen und Hotelkapazitäten behindern die Erholung des Reiseziels zusätzlich.

Der kubanische Tourismus steht vor einer der schwierigsten Saisonen der letzten Jahrzehnte. Nach Angaben des Nationalen Amtes für Statistik und Information (ONEI) erreichte die Zahl der internationalen Besucher in den ersten sieben Monaten lediglich 37,21 Prozent des Vorjahresniveaus. Damit verlor Kuba innerhalb eines Jahres fast 709.000 Besucher.

Ein noch größeres Problem ist, dass die kubanische Regierung für das Jahr 2026 mit 2,2 Millionen Besuchern gerechnet hatte. Bis Ende Juli waren davon nur etwa 19% erreicht worden.

Kanada ist führend beim Rückgang der Emissionen in den wichtigsten Emissionsmärkten

Den größten Einbruch verzeichnet der kanadische Markt, der traditionell der wichtigste für den kubanischen Incoming-Tourismus ist. Bis Ende Juli waren 127.645 Besucher aus Kanada eingereist, rund 351.000 weniger als im Vorjahr.

Es folgen die Vereinigten Staaten mit 37.351 Besuchern, Russland mit 21.374 und Mexiko mit 19.828. Auch die Zahl der Einreisen von im Ausland lebenden Kubanern, die ebenfalls einen wichtigen Anteil an den lokalen Tourismusausgaben ausmachen, ist zurückgegangen.

Das Problem ist nicht mehr nur die Nachfrage.

Der Rückgang der Besucherzahlen geht mit gravierenden Problemen auf der Angebotsseite einher. Der kubanische Ministerpräsident Manuel Marrero Cruz erklärte im Juli, dass aufgrund von Treibstoffengpässen und anderen Einschränkungen bis zu 731 touristische Einrichtungen geschlossen worden seien, während sich sieben internationale Hotelketten aus dem Geschäft auf der Insel zurückgezogen hätten.

Für Das verändert die Arbeitsweise eines Reiseveranstalters. auf deren Grundlage Kuba vermarktet werden kann. Der Preis des Pauschalangebots ist nicht mehr der einzige Faktor. Die Zuverlässigkeit der Flüge, die Verfügbarkeit von Hotels, die Energieversorgung, der Transport vor Ort und die Zahlungsinfrastruktur fließen zunehmend in die Risikobewertung ein, bevor Kapazitäten gebucht werden.

Havanna versucht, dem privaten Sektor mehr Spielraum zu verschaffen.

Die kubanischen Behörden versuchen nun, darauf zu reagieren, indem sie den Tourismusmarkt teilweise liberalisieren. Die neuen Maßnahmen räumen privaten Reisebüros und unabhängigen Reiseleitern mehr Spielraum ein und erleichtern ausländischen Investoren die Geschäftstätigkeit.

Die kurzfristige Herausforderung bleibt jedoch das Besucheraufkommen. Im Juli verzeichnete Kuba lediglich 32.272 internationale Besucher. Um das Jahresziel zu erreichen, müssten in den nächsten fünf Monaten fast 1,8 Millionen weitere Besucher anreisen, was das derzeitige Tempo kaum aufrechtzuerhalten macht.

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Stipan Spaija

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Stipan Spaija – Gründer und Herausgeber von Tragento.com

Stipan Spaija ist Gründer und Herausgeber von Tragent, einem B2B-Portal für Fachleute aus der Tourismusbranche. Er verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Tourismus, mit den Schwerpunkten Luftfahrtbranche, Reisetechnologie und Vertrieb.