
Hotelinvestitionen konzentrieren sich zunehmend auf Mittel- und Osteuropa
Seit Jahren wird der Hotelmarkt in Mittel- und Osteuropa immer nach dem gleichen Schema diskutiert: günstige Einstiegsmöglichkeiten, Wachstumspotenzial und noch ungenutztes Potenzial. Diese Beschreibung erscheint mittlerweile zunehmend unzutreffend. Kapital ist bereits geflossen, internationale Marken bauen ihre Präsenz aus, und Hotelleistung In Teilen der Region beginnen sie, mit etablierteren europäischen Märkten zu konkurrieren.
Aktuelles Analyse von GlobalData deutet darauf hin, dass sich die mittel- und osteuropäischen Länder (CEE) zusammen mit den osteuropäischen Märkten insgesamt von der Erholungsphase entfernen und in einen stabileren Entwicklungszyklus eintreten.
Anleger setzen nicht mehr nur auf das Potenzial eines Unternehmens.
Der beste Indikator für Veränderungen ist nicht die Anzahl neuer Ankündigungen, sondern das Geld, das bereits auf dem Markt zirkuliert.
Laut Laut Cushman & Wakefield, Die Hotelinvestitionen in sechs wichtigen CEE-Märkten stiegen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 170%. Die Tschechische Republik und Ungarn waren dabei führend, und ein erheblicher Teil des Kapitals floss in das gehobene und obere gehobene Segment.
Dies verändert die Stimmung auf dem gesamten Markt. Mittel- und Osteuropa ist nicht mehr nur für Investoren interessant, die nach einer kostengünstigeren Alternative zu Westeuropa suchen. Zunehmend richtet sich das Augenmerk auch auf die Umsatzqualität, das Nachfragewachstum und die Skalierbarkeit internationaler Hotelkonzepte.
Auch der Ablauf gibt Anlass zu Optimismus.
Ohne eine bessere Hotelentwicklung würde es schwierig sein, das Interesse der Investoren aufrechtzuerhalten. In der Region stieg der RevPAR im Jahr 2025 um 8,91 %, während der durchschnittliche Tageszimmerpreis um 4,61 % zulegte. Gleichzeitig stieg die Auslastung um 2,7 Prozentpunkte.
Zudem ist das Wachstum nicht gleichmäßig verteilt. Bulgarien und Rumänien haben besonders starke Fortschritte verzeichnet, was zeigt, dass Investoren Mittel- und Osteuropa zunehmend nicht als einen einzigen Markt, sondern als eigenständige Zielmärkte betrachten und diese nach Reifegrad, Nachfrage und Entwicklungspotenzial unterscheiden.
Die nächste Phase wird für bestehende Hotels nicht einfach werden.
Nun kommt der weniger erfreuliche Teil der Geschichte. Mehr Kapital bedeutet mehr neue Projekte, mehr internationale Betreiber und ein höheres Produktniveau. Für einige bestehende Hotels wird sich dadurch die Frage nach Investitionen in Zimmer, Technik, Vertrieb und Positionierung stellen.
CBRE geht davon aus, dass Einige Märkte in Mittel- und Osteuropa könnten bis 2026 eine bessere Hotelentwicklung verzeichnen als Teile Westeuropas. In Polen und Rumänien macht die Projektpipeline bereits etwa 7 bis 10 Prozent des bestehenden Angebots aus.
Mit anderen Worten: Die Region versucht nicht mehr nur, zu den weiter entwickelten Hotelregionen aufzuschließen Märkte. An einigen Standorten tritt die Entwicklung bereits in eine Phase ein, in der sie das Tempo selbst bestimmen wird. Es stellt sich die Frage, welche unserer Regionen und Investoren davon betroffen sein werden.