
Japan führt das JESTA-System ein: neue Reisebestimmungen ab 2028.
Japan folgt weiterhin den weltweiten Trends bei der Digitalisierung des Reisens. Die Regierung hat die Einführung eines neuen elektronischen Reisegenehmigungssystems angekündigt – Es ist (Japanisches elektronisches Reisegenehmigungssystem), das voraussichtlich spätestens im April 2028 voll funktionsfähig sein wird.
Was ist JESTA und für wen ist es gedacht?
JESTA gilt in erster Linie für Reisende aus Ländern, die derzeit kein Visum für die Einreise nach Japan benötigen. Dazu gehört ein großer Teil der europäischen Märkte.
Das Modell ähnelt dem US-amerikanischen ESTA-System. Vor Reiseantritt müssen Reisende Folgendes tun:
- Füllen Sie das Online-Formular aus
- Geben Sie Ihre persönlichen Daten und Reisedaten ein
- Legen Sie einen Plan für Ihren Aufenthalt und Ihre Unterkunft vor.
- die Gebühr für die Bearbeitung des Antrags zu entrichten
Ohne entsprechende Genehmigung ist es nicht möglich, an Bord eines Fluges zu gehen, auch nicht bei Kurzaufenthalten von bis zu 90 Tagen.
Mehr Kontrolle vor der Abreise
Eine wichtige Änderung betrifft die Rolle der Fluggesellschaften. Vor dem Einsteigen müssen die Fluggesellschaften überprüfen, ob der Passagier über eine gültige JESTA-Genehmigung verfügt. Andernfalls wird das Einsteigen nicht gestattet.
Nach Angaben der japanischen Behörden stammt ein erheblicher Anteil der Personen, die ihre Aufenthaltsdauer überschreiten, aus Ländern ohne Visumpflicht. JESTA soll eine frühzeitigere Überprüfung der Reisenden und die Herausfiltrierung potenziell risikobehafteter Fälle ermöglichen.
Teil eines weltweiten Trends
Japan folgt mit diesem Schritt diesem Beispiel. die Richtung, die andere Reiseziele bereits einschlagen. Die Europäische Union führt ETIAS ein, während das Vereinigte Königreich ebenfalls ein eigenes System entwickelt.
Auch wenn es sich um einen zusätzlichen Schritt handelt, dürften solche Systeme langfristig für mehr Sicherheit und Effizienz im internationalen Reiseverkehr sorgen.
Japan sendet eine klare Botschaft: Die Zukunft des Reisens ist digital, unterliegt aber auch strengeren Kontrollen.